MSB: 3-Franken-Cup 2025 - der Bezirksvergleichswettkampf der Auflageschützen mit Luftgewehr und Luftpistole
In diesem Jahr lud der Seniorenreferent des Schützenbezirks
Oberfranken Reinhard Mohr die besten Auflageschützen aus Ober-,
Mittel- und Unterfranken zum Vergleich in den Schützenverein 1963 e.V.
Creidlitz ein.
Oberschützenmeister Fabian Wäschenfelder und sein
Team sorgten dafür, dass der Schießbetrieb reibungslos ablief. Die
beiden Damen in der Küche hatten alle Hände voll zu tun, Kaffee und
Kuchen und die vom Metzgermeister des Ortes gelieferten
ausgezeichneten Schnitzel mit Kartoffelsalat bzw. die Gemüselasagne
für die Vegetarier an den Mann zu bringen. Trotz Problemen mit dem
Drucker hatte Oberschützenmeister Fabian seine Disag Anlage im Griff
und lieferte zur Siegerehrung auch die benötigten Listen. Ihm und
seiner Mannschaft gilt unser herzlicher Dank, denn für einen Verein
ist es durchaus eine Herausforderung, einen solchen Wettkampftag mit
60 Schützen und Fangemeinde über die Bühne zu bringen und alle mit
guter Verpflegung bei Laune zu halten.
Für uns Mittelfranken war
in diesem Jahr der Name Programm und wir belegten schlussendlich den
zentralen Platz in der Mitte, nämlich Rang 2.
Geschossen wurde in
vier Durchgängen und zwei Finaldurchläufen.
In der Qualifikation erreichten die 20 mittelfränkischen Luftgewehr und Luftpistole Auflage schützen 6215,2 Ringe. Hier schoss das beste Einzelergebnis mit dem Luftgewehr Manfred Schrepfer, mit 315,4 Ringen. Das zweitbeste Ergebnis erzielte Heinrich Jansohn, mit 314,7 Ringen, dicht gefolgt von Erika Baerwald, mit 314,5 Ringen und ringgleich mit Werner Gumbrecht. Ein Zehntel weniger erzielte Georg Seifert mit 314,4 Ringen. Jürgen Gröschel tat es ihm gleich. Dieter Tersch folgte mit 314,1 Ringen. Das achtbeste mittelfränkische Ergebnis mit dem Luftgewehr schoss Gerhard Hecht mit 313,8 Ringen. Johann Eberle schoss mit der Luftpistole satte 306,7 Ringe, Gerhard Köhler punktete mit 304,5 Ringen, Renate Fischer schoss 303,8 Ringe und Karl Schmidt 302,2 Ringe. Diese Ergebnisse zeigen eine hohe Leistungsdichte.
Rang 1 ging in diesem Jahr nach Unterfranken mit 6251,9 Ringen, dritter wurde der Bezirk Oberfranken mit 6212,7 Ringen.
Es war deshalb sehr ungewöhnlich, dass bei den Luftgewehr
Auflage Schützen kein einziger Schütze aus Mittelfranken ins Finale
kam. Einige klagten über das nötige Quentchen Glück, das zum
Top-Ergebnis an diesem Tag eben fehlte. Aber: nach dem Wettkampf ist
vor dem Wettkampf, und nächstes Jahr werden die Karten neu gemischt.
Leider konnte niemand das Finalgeschehen live verfolgen. Es stand für die vielen Zuschauer, die sich im Aufenthaltsraum des Schießhauses befanden, nur wieder die Leinwand mit der Anzeige der Finalschüsse zur Verfügung. Die Türen zum Stand blieben verschlossen. Das war wirklich schade.
Im Aufenthaltsraum in Anwesenheit der Schützen erfolgte anschließend eine kleine Begrüßung durch den Seniorenreferenten Reinhard Mohr, den 2. Bürgermeister der Stadt Coburg Hans-Herbert Hartan und unserem mittelfränkischen Präsidenten Markus Harrer. Als Bezirksschützenmeister von Mittelfranken und aktiver Sportschütze war es ihm ein persönliches Anliegen, bei diesem wichtigen Vergleichskampf vor Ort zu sein.
Anschließend durften sich alle Finalteilnehmer noch ein Präsent aus
dem Angebot heraussuchen, das Reinhard Mohr für sie bereit gelegt
hatte.
Abschließend begaben sich die Finalisten der
Luftpistolenfraktion noch auf die Treppe zum Fotoshooting.
Auf der Heimfahrt ereilten uns dann Starkregen mit Gewitter. Diese
letzte Herausforderung des Tages haben hoffentlich auch alle schadlos
überstanden.
Im nächsten Jahr wird der beliebte Senioren
Wettkampf wieder in Mittelfranken stattfinden, bei dem sich dann die
besten Senioren aus jedem Bezirk erneut vergleichen werden.
Bericht und Fotos:
Sabine Rottmann
MSB-Pressereferentin